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Optimism (Positivität)
7. Gesundheitsprinzip:
Ist das Glas für Dich halb voll oder halb leer? Zahlreiche Studien belegen, dass Positivität zu einem langen und erfüllten Leben mit mehr Freude beiträgt. Was bedeutet das für Dich im Alltag? Erfahre hier, wie eine positive, zuversichtliche Haltung Dein Leben mit mehr Glück erfüllt und Deine Gesundheit stärkt.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten besteht darin, dass sie bei der Bewertung von Menschen, Umständen und Situationen andere Denkmuster
Und weil das Denken Deine Emotionen beeinflusst und diese wiederum Einfluss auf Deine Gesundheit nehmen, lohnt sich die positive Denkweise immer.
Negative Gedanken sind krankmachende Gedanken.
Was ist Positivität?
Positivität wird oftmals als eine Charaktereigenschaft angegeben. Die offizielle Definition besagt jedoch, dass Positivität nicht etwas ist, das Du bist, sondern etwas, das Du tust. Das Oxford English Dictionary definiert Positivität als die Gewohnheit oder Neigung, positiv oder optimistisch zu sein.
- Positivität ist also eine Übung – kein angeborener Zustand. Ähnlich wie beim Erlernen einer Fähigkeit wie das Laufen oder Spielen einer Gitarre.
- Positivität ist eine Fertigkeit, die mit der Zeit und Übung besser wird.
- Es wird noch spannender: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Macht des positiven Denkens mehr ist als nur ein schickes Schlagwort. Positives Denken hat tatsächlich die Fähigkeit, Dein Gehirn neu zu programmieren.
- Du kannst so schwierige Erlebnisse besser verarbeiten und negative Denkmuster überwinden.
So wirkt Positivität auf Deine Gesundheit
Positivität hat einen beachtlichen Einfluss auf Deine gesamte Gesundheit – und das weit über das mentale Wohlbefinden hinaus. Sowohl Dein Körper als auch Dein Geist profitieren von einer positiven Einstellung. Lass uns tiefer in die verschiedenen gesundheitsfördernden Aspekte eintauchen:
- Körperliche Gesundheit: Bist Du optimistisch, triffst Du gesündere Entscheidungen für Dich. Etwa regelmäßig Sport zu treiben, Dich gesund zu ernähren oder schlechte Gewohnheiten aufzugeben. Dadurch stärkt Positivität nicht nur Dein Immunsystem und verlangsamt den Alterungsprozess, sondern verbessert auch Deine allgemeine körperliche Gesundheit.
- Mentale Gesundheit: Ein positiver Geisteszustand lindert Stress, Angstzustände und Depressionen. Positivität fördert eine widerstandsfähige Denkweise. Das ist hilfreich, um mit schwierigen Situationen besser umzugehen.
- Energie und Vitalität: Durch eine positive Lebenseinstellung steigt Dein Energielevel. Du fühlst Dich vitaler, enthusiastischer und kannst Deinen Alltag mit mehr Lebensfreude bewältigen.
- Soziale Gesundheit: Positiv eingestellte Menschen ziehen oft gleich gesinnte Menschen an. Sie bauen stärkere soziale Netzwerke auf und erhalten mehr soziale Unterstützung. Das wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit aus.


Mit diesen Eigenschaften zu mehr Positivität
Positivität wird durch eine Reihe von Eigenschaften und Gewohnheiten gefördert, die sowohl Deine Stimmung heben als auch Deine allgemeine Gesundheit verbessern. Hier sind einige der wichtigsten Eigenschaften und Praktiken, die Deine Positivität fördern:
- Dankbarkeit: Sich auf das Gute zu konzentrieren, das bereits in Deinem Leben ist, fördert eine positive Einstellung. Das regelmäßige Praktizieren von Dankbarkeit, beispielsweise durch ein Dankbarkeitstagebuch, führt zu einer positiveren Stimmung und mehr Zufriedenheit.
- Optimismus: Eine optimistische Einstellung ermöglicht es Dir, das Beste in jeder Situation zu sehen und erwartungsvoll in die Zukunft zu blicken. Optimisten sehen Herausforderungen als vorübergehende Hindernisse und glauben daran, dass sie die Kontrolle über ihr Leben haben.
- Resilienz: Die Fähigkeit, sich von Rückschlägen zu erholen und trotz Schwierigkeiten voranzukommen. Resilienz hilft Dir, Herausforderungen als Chancen für persönliches Wachstum zu sehen.
- Achtsamkeit: Das Leben im gegenwärtigen Moment, ohne Urteil und mit voller Aufmerksamkeit wahrnehmen, verhilft Dir zu mehr Positivität. Achtsamkeitsübungen wie Meditation helfen, Stress abzubauen und eine positivere Einstellung zu fördern.
- Selbstpflege: Regelmäßige Selbstpflegepraktiken wie gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung tragen zur Verbesserung Deiner Stimmung und zur Förderung einer positiven Einstellung bei.
- Selbstmitgefühl: Dich selbst mit Güte und Verständnis zu behandeln, besonders in schwierigen Zeiten, fördert ein positives Selbstbild und verbessert die psychische Gesundheit.
- Liebe: Liebe ist eine der mächtigsten Emotionen, die Du als Mensch erleben kannst und sie spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Positivität. Liebe in all ihren Formen – ob romantische Liebe, familiäre Liebe, Freundschaft oder Selbstliebe – hat tiefgreifende Auswirkungen auf Dein Wohlbefinden.

Die Wissenschaft der Positivität
Die Wissenschaft hat sich intensiv mit der Macht der Positivität befasst und es gibt eine Fülle von Forschungsergebnissen, die Deine gesundheitlichen Vorteile einer positiven Denkweise belegen. Darunter:
- Neuroplastizität: Dein Gehirn ist ein äußerst anpassungsfähiges Organ und kann sich im Laufe Deines Lebens verändern. Dieses Phänomen, bekannt als Neuroplastizität, bedeutet, dass Du tatsächlich neue, positive Denkmuster entwickeln kannst, die Dein Gehirn physisch verändern. Es ist, als ob Du neue Pfade in Deinem Gehirn baust, die Dir helfen, optimistischer zu denken.
- Gesundheitliche Vorteile: Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Positivität mit einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist. Du profitierst von einem stärkeren Immunsystem, einer verbesserten Herzgesundheit, weniger Schmerzen und einer längeren Lebensdauer.
- Stressabbau: Eine positive Einstellung hilft Dir, besser mit Stress umzugehen. Statt sich auf das Negative zu konzentrieren, ermöglicht Dir eine positive Denkweise, Herausforderungen als Möglichkeiten zum Lernen und Wachsen zu sehen.
- Resilienz: Positivität macht Dich widerstandsfähiger. Das bedeutet, dass Du trotz Rückschlägen und Widrigkeiten in der Lage bist, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Dies ist ein wichtiges Element für langfristiges Glück und Erfolg.
Positivität in Beziehungen: Wie sie das Zusammenleben stärkt
Positivität bringt Deinen Beziehungen frischen Wind und schafft tiefe, erfüllende Verbindungen. So beeinflusst Positivität Deine zwischenmenschlichen Interaktionen:
- Verbessert die Kommunikation: Mit einer positiven Einstellung setzt Du auf eine offene und effektive Kommunikation. Du legst den Fokus auf Verständnis und Empathie, reduzierst Kritik und Vorwürfe. So minimierst Du Missverständnisse und Konflikte.
- Vertieft die emotionale Bindung: Optimistische Menschen sehen das Beste in anderen und feiern gemeinsame Erfolge. Diese Haltung vertieft die emotionale Bindung und baut eine stärkere Verbindung auf.
- Baut Widerstandsfähigkeit auf: Beziehungen durchlaufen Höhen und Tiefen. Positivität hilft dabei, Rückschläge gemeinsam zu meistern und aus Herausforderungen gestärkt hervorzugehen.
- Steigert die Zufriedenheit: Positivität erhöht die allgemeine Zufriedenheit in Deiner Beziehung. Mit einer positiven Einstellung legst Du den Fokus auf die guten Aspekte und Du bekommst ein Gefühl der Dankbarkeit für Deinen Partner.

Positives Denken bei Krankheit und Genesung
Wenn Du vor einer gesundheitlichen Herausforderung stehst, ist es verständlich, dass Du Dich manchmal niedergeschlagen oder unsicher fühlst. Hier kommt die Kraft der Positivität ins Spiel.
- Ein optimistischer Geist beeinflusst Deine Einstellung zur Krankheit.
- Du beginnst, Hindernisse als Herausforderungen zu betrachten und nicht als endgültige Barrieren.
- So förderst Du Deine geistige Widerstandsfähigkeit und bewältigst schwierige Phasen mit mehr Zuversicht.
- Und wie Du schon erfahren hast, stärkt Positivität Dein Immunsystem.

So beeinflusst die Ernährung Deine Stimmung
Hast Du schon einmal den Begriff „Brain Food“ gehört? Damit ist gemeint, dass das, was Du isst, Deine Gehirnfunktion und Stimmung direkt beeinflussen kann. Und das stimmt! Eine ausgewogene Ernährung versorgt Deinen Körper nicht nur mit Energie, sondern beeinflusst Deine Emotionen und somit eine positivere Lebenseinstellung.
Eine nährstoffreiche Ernährung mit viel Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien verbessert Deine Stimmung und hält Deinen Geist klar. Bestimmte Lebensmittel, wie Superfoods, fördern sogar die Produktion von Serotonin, dem „Glücks-Hormon“:
Beeren:
Blaubeeren, Erdbeeren und Himbeeren sind reich an Antioxidantien und Vitamin C. Sie stärken Dein Immunsystem und tragen zur Verbesserung Deiner Stimmung bei.
Blattgemüse:
Grünkohl, Spinat und Brokkoli sind voller Vitamine und Mineralstoffe, die für eine gute Gehirngesundheit wichtig sind.
Nüsse und Samen:
Sie enthalten Omega-3-Fettsäuren, die Dein Gehirn nähren und zur Stimmungsregulierung beitragen.
Schokolade:
Dunkle Schokolade enthält Flavonoide, Koffein und Theobromin. Diese Inhaltsstoffe wirken sich (in Maßen) positiv auf Deine Stimmung aus.
Es kann sein, dass Du manchmal zusätzliche Nährstoffe benötigst, die Du aus Deiner täglichen Ernährung nicht immer bekommst. Hier können Dich Nahrungsergänzungsmittel unterstützen, indem sie die Lücken in Deiner Ernährung füllen. Lass vorab von Deinem Arzt feststellen, ob und welchen Mangel Du hast. So kannst Du Nahrungsergänzungen gezielt einsetzen.

7 Tipps für mehr Positivität
Positivität lässt sich nicht von heute auf morgen erlernen. Sie ist eine Gewohnheit, die Du mit der Zeit aufbaust. Es gibt konkrete Methoden und Tipps, die Dir dabei helfen, eine positivere Einstellung langfristig zu erlangen:
- Schaff positive Routinen: Erstell tägliche oder wöchentliche Routinen, die Dich glücklich machen. Dies könnte ein Morgenspaziergang, ein Yoga-Work-out, eine Tasse Tee oder ein gutes Buch sein.
- Nutz Affirmationen: Affirmationen sind positive Aussagen, die Du regelmäßig wiederholst, um Deine Gedanken und Überzeugungen zu ändern. Ein Beispiel für eine solche Affirmation könnte sein: „Ich bin fähig, stark und optimistisch.“
- Achte auf Deine Gedanken: Werde Dir Deiner Gedanken bewusst und ersetz negative Gedanken durch positive. Jedes Mal, wenn ein negativer Gedanke auftaucht, stell Dir vor, wie Du ihn vorbeiziehen lässt und durch einen positiven ersetzt.
- Übe Dankbarkeit: Führe ein Dankbarkeitstagebuch und notiere täglich mindestens drei Dinge, für die Du dankbar bist. Dies hilft Dir, Deinen Fokus auf das Positive zu lenken.
- Umgib Dich mit positiven Menschen: Mit wem Du Zeit verbringst, nimmt erheblichen Einfluss auf Dich. Versuch daher, Dich mit Menschen zu umgeben, die Dir guttun und Positivität ausstrahlen.
- Meditiere: Mit Meditation kannst Du Deinen Geist beruhigen, Stress abbauen und Deinen Fokus auf das Positive richten.
- Beweg Dich: Regelmäßige körperliche Aktivität setzt Endorphine frei, die als „Glückshormone“ bekannt sind und Deine Stimmung verbessern.
FAQ – häufige Fragen zu Positivität
Das Gegenteil von Positivität ist Negativität. Sie ist gekennzeichnet durch pessimistische Gedanken und eine generell negative Haltung.
Positivität strahlst Du aus, indem Du Deinen Fokus auf das Gute in Deinem Leben richtest, dankbar bist und Dir optimistische Denkmuster aneignest.
Ja, eine positive Einstellung kann zu besserem Schlaf beitragen, indem sie Stress reduziert und so Deine Entspannung fördert.
Toxische Positivität – auch als zwanghafter Optimismus bekannt – bezeichnet die übermäßige und zwanghafte Betonung positiver Zustände und Gefühle. Auch wenn dies nicht angemessen oder realistisch ist. Langfristig kann das zu Verleugnung und Ignoranz führen.









